Ein Projekt von Zimmerwald #MadeInMagdeburg

Klima verstehen.
Zukunft sichern.

Hyperlokale Klimadaten für Kommunen, Stadtplanung und klimaresiliente Quartiere. Urbane Hitzeinseln erfassen, Begrünung gezielt planen und eine belastbare Datenbasis für die Klimaanpassung schaffen.

5 m – 5 km+ Hyperlokale Auflösung
11+ Messgrößen
6+ Einsatzbereiche
KI Datenbasierte Empfehlungen
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00 Das Problem

Die Ausgangslage
01

Steigende Temperaturen

Hitzeperioden werden häufiger und länger — mit direkter Belastung für Mensch und Infrastruktur.

02

Urbane Hitzeinseln

Versiegelte Quartiere heizen sich auf und kühlen nachts kaum noch ab.

03

Fehlende lokale Daten

Was auf der Straße passiert, bleibt in groben Wettermodellen unsichtbar.

04

Hoher Investitionsdruck

Begrünung und Anpassung kosten — ohne Daten fehlt die Grundlage zu priorisieren.

05

Maßnahmen ohne Grundlage

Entschieden wird nach Bauchgefühl statt nach belastbarer Evidenz.

Entscheidungen werden heute auf Basis grober, überregionaler Wetterdaten getroffen — nicht auf dem, was vor Ort tatsächlich passiert.

01 Die Idee

Vision

Das Wetter ist global. Die Folgen spüren wir lokal.

Wir entwickeln ein Sensorsystem für Kommunen, private Immobilieneigentümer, Eigentümerverbände und Wohnungsbaugenossenschaften. Hyperlokale Klimadaten machen das Mikroklima vor Ort sichtbar — als Grundlage für Klimaanpassungskonzepte, Stadtentwicklung und die Planung von Gebäuden und Außenanlagen.

01

Messen

Kompakte Sensoren erfassen das Mikroklima direkt am Gebäude und im Quartier — kontinuierlich und ortsgenau.

02

Verstehen

KI bereitet die Messdaten zu nachvollziehbaren Auswertungen und konkreten Entscheidungsheuristiken auf.

03

Handeln

Aus den Erkenntnissen entstehen wirkungsvolle Maßnahmen für Begrünung, Architektur und Klimaschutz vor Ort.

02 Funktionsweise

Hyperlokal statt Global

Klimadaten dort erfassen,
wo sie wirklich entstehen.

Vom Sensor vor Ort bis zur konkreten Maßnahme — präzise, ortsbezogen und datenschutzkonform.

Erfasst vor Ort

Sensorik

  • Klimaverläufe hyperlokal (5 m – 5 km)
  • Luftfeuchtigkeit und Mikroklima
  • Sonneneinstrahlung und Verschattung
  • lokale klimatische Entwicklungen
  • Schadstoff- und Gasmessung
Verarbeitet & verstanden

KI-Auswertung

  • Daten zusammenführen & bereinigen
  • Muster und Trends erkennen
  • Entscheidungsheuristiken ableiten
  • Auswertung in Echtzeit
Daraus entsteht

Anwendung

  • nachvollziehbare Datengrundlagen
  • visuelle Auswertungen der Messdaten
  • KI-basierte Entscheidungsheuristiken
  • wirkungsvolle Maßnahmen vor Ort
Hyperlokal statt global. Messung und Maßnahmen vor Ort. Datenschutzkonform und sicher.

03 Einsatz

Ein System. Viele Einsatzbereiche.

Ein System.
Viele Einsatzbereiche.

01

Kommunen

Kommunales Klima-Monitoring als Datenbasis für Hitzeaktionspläne, Begrünungsplanung und klimaresiliente Quartiersentwicklung.

02

Immobilien

Bessere Planung von Gebäuden und Außenanlagen für Eigentümer und Verbände.

03

Industrie

Standortbezogene Klimadaten für effiziente, nachhaltige Betriebsentscheidungen.

04

Quartiere

Mikroklima im Wohnumfeld verstehen — von der Verschattung bis zur Begrünung.

05

Forschung

Belastbare, hyperlokale Datensätze für Klima- und Stadtklimaforschung.

06

Privathaushalt

Das eigene Zuhause klimafit machen — mit Daten statt Bauchgefühl.

Modular erweiterbar — skalierbar für wachsende Märkte. Gespräch anfragen

04 Berichte

Aufbereitete Auswertungen

Aus Daten werden
Entscheidungen.

Wir verdichten die Messwerte zu klaren, visuellen Auswertungen — mit Trends, Verläufen und KI-gestützten Empfehlungen, die direkt umsetzbar sind.

  • Visuelle Auswertungen aller Messgrößen
  • Trends und Verläufe auf einen Blick
  • KI-Empfehlungen für konkrete Maßnahmen
  • Messwerte jederzeit nachvollziehbar
KI-gestützte Entscheidungsheuristiken — von uns kuratiert.

Temperatur

24.6 °C
+1.8% 24h

Luftfeuchtigkeit

54 %
-2.1% 24h

CO₂

432 ppm
+0.9% 24h

VOC

165 ppb
+1.2% 24h

Feinstaub PM2.5

13.7 µg/m³
-1.4% 24h

Ozon

47.0 µg/m³
+0.6% 24h

Welcher Ansatz passt zur Aufgabe?

Wettermodelle, Messstationen und lokale Sensornetze beantworten unterschiedliche Fragen. Die Gegenüberstellung hilft, Anforderungen an ein kommunales Klima-Monitoring einzuordnen.

Die Tabelle lässt sich horizontal verschieben.

Lösungsansätze für kommunales Klima-Monitoring
FunktionSCMMakro-WettermodelleStandard-IoT-SensorenKlassische Luftgüte-StationenBürger-MessnetzeTemporäre Forschungsprojekte
Hyperlokale Messung (Straßenzüge, 5 m–5 km) Ja Nein Ja Nein Ja Ja
Sonneneinstrahlung & Verschattung gleichzeitig Ja Nein Nein Nein Nein Ja
All-in-One: Mikroklima & Schadstoffe (11+ Parameter) Ja Nein Nein Nein Nein Ja
Integrierte KI für Handlungsempfehlungen Ja Nein Nein Nein Nein Nein
Ausrichtung auf Hitzeschutzaktionspläne Ja Nein Nein Nein Nein Nein
Echtzeit-Warnungen für Gefahrenabwehr & vulnerable Gruppen Ja Nein Nein Nein Nein Nein
Fertige Dashboards ohne IT-Integrationsaufwand Ja Ja Nein Ja Ja Nein
Datenschutz & Serverarchitektur aus Deutschland Ja Ja Nein Ja Nein Ja
Lokale Evidenz für Förderanträge Ja Nein Nein Nein Nein Nein
Kalibrierte & rechtssichere Sensordaten Ja Ja Ja Ja Nein Ja

Gegenüberstellung gemäß Projektunterlagen. Der konkrete Funktionsumfang ist für das jeweilige Projekt abzustimmen. Die Übersicht ersetzt keinen Produkt- oder Zertifizierungsnachweis.

Aus der Erprobung.

Eine Sensor-Testreihe macht die Entwicklung nachvollziehbar: mehrere Messgrößen, ein gemeinsamer Zeitverlauf — einschließlich der Abschnitte, die genauer geprüft werden müssen.

Sensorknoten 16ac1868 · 16.06.–01.07.2026 (Zeiger oder Pfeiltasten zeigen die Werte eines Zeitpunkts.)
Kennwerte der Testreihe
MessgrößeMinØMax
Temperatur (°C)1630,15948
Luftfeuchtigkeit (%)2851,91883
Feinstaub PM2.5 (µg/m³)123173,075272
CO₂ (ppm)412508,947888
VOC-Rohindex18030.200,33565.535

Was in der Testreihe zu sehen ist

Temperatur und Luftfeuchte verändern sich über den Tagesverlauf. Die Partikel- und Gassensoren zeigen zusätzliche Verläufe, aber auch Ausfälle und auffällige Abschnitte. Für belastbare Schlussfolgerungen werden die Rohdaten zusammen mit Aufstellort, Referenzmessungen und Geräteinformationen ausgewertet.

Die Diagramme zeigen Testdaten, keine Live-Daten. Pausen über 90 Minuten unterbrechen die Linie; der im Export als interpoliert gekennzeichnete Abschnitt ist hervorgehoben. PM10 verläuft nahezu deckungsgleich mit PM2.5 und ist deshalb nicht separat dargestellt. VOC-Rohwerte sind keine Schadstoffkonzentrationen, 65.535 ist das Sensormaximum. Messbedingungen und Kalibrierung müssen bei der Interpretation berücksichtigt werden.

Die Erfahrung hinter dem Projekt.

Smart Climate Monitoring ist ein Projekt von ZIMMERWALD. Das Start-up wurde für seine Arbeit ausgezeichnet und für weitere Preise ausgewählt. Die Auszeichnungen beziehen sich auf ZIMMERWALD, nicht auf eine Zertifizierung der SCM-Sensorik.

  • Auszeichnung

    Ford College Community Challenge (C3)

  • Auszeichnung

    Spirit Award 2023 · Enactus National Cup Germany

  • Auszeichnung

    1. Platz · Nachhaltigkeitspreis der Evangelischen Bank

  • Auszeichnung

    Deutscher Waldpreis · Nachhaltigkeit Wald

  • Auszeichnung

    1. Platz · Start-Up Fight Club

  • Auszeichnung

    2. Platz · PRIO1-Klimapreis

  • Finalist

    Green Concept Award 2025

  • Finalist

    Green Product Award 2026

  • Nominiert

    Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2026

Fragen aus der kommunalen Praxis.

Vom Hitzeaktionsplan bis zur Smart City: So ordnen sich lokale Messdaten in die Planung ein.

Gespräch anfragen
Welche Messdaten helfen bei einem kommunalen Hitzeaktionsplan?

Die Fragestellung bestimmt das Messkonzept. Lokale Temperatur- und Luftfeuchteverläufe können eine Bestandsaufnahme ergänzen. Ebenso relevant sind die betroffenen Einrichtungen, Zuständigkeiten und Maßnahmen. Ein Messnetz allein ist noch kein Hitzeaktionsplan.

Wie lassen sich urbane Hitzeinseln hyperlokal untersuchen?

Messungen an unterschiedlich geprägten Standorten machen räumliche und zeitliche Unterschiede sichtbar. Für einen aussagekräftigen Vergleich müssen unter anderem Aufstellung, Verschattung und Messzeiträume dokumentiert werden.

Wie ergänzen lokale Messungen die Daten des DWD?

Der DWD stellt Wetter- und Klimainformationen bereit und betreibt auch Stadtklimaprojekte. Ein eigenes lokales Messnetz kann zusätzlich die konkreten Standorte erfassen, die für eine Kommune wichtig sind. Beide Perspektiven ergänzen sich.

Wie können Daten den Hitzeschutz an Kitas und Pflegeeinrichtungen unterstützen?

Messdaten können helfen, die Bedingungen am jeweiligen Standort zu verstehen. Für Warn- und Reaktionsabläufe müssen Verantwortlichkeiten und geeignete Schwellen fachlich festgelegt werden. Lokales Monitoring ersetzt keine amtlichen Warnungen.

Wie lässt sich die Wirkung von Begrünung und Schwammstadt-Maßnahmen untersuchen?

Ein Vergleich braucht eine klare Fragestellung, geeignete Messorte und dokumentierte Bedingungen. Messreihen vor und nach einer Maßnahme sowie Vergleichsstandorte können Hinweise auf Veränderungen liefern. Unterschiedliche Wetterlagen sind bei der Auswertung zu berücksichtigen.

Welche Sensorik eignet sich für ein kommunales Messnetz?

Das hängt von Messgröße, Standort, Stromversorgung, Datenübertragung und Wartung ab. Für Mikroklima und Luftqualität sind unterschiedliche Sensoren notwendig. Kalibrierung und nachvollziehbare Qualitätskontrollen gehören zum Messkonzept.

Lassen sich Klimadaten in Smart-City-Dashboards integrieren?

Die vorhandenen Schnittstellen und Datenformate entscheiden über die Integration. Im Projekt klären wir, welche Messgrößen, Zeitintervalle, Zugriffsrechte und Exporte benötigt werden.

Welche Rolle spielt Monitoring für KRITIS und Einsatzplanung?

Lokale Messdaten können eine zusätzliche Informationsgrundlage zur Hitzeeinwirkung an Infrastruktur liefern. Welche Aussagen für Einsatzkräfte oder Betreiber nutzbar sind, muss im jeweiligen Anwendungskontext geprüft werden. Ein allgemeines Messnetz ersetzt keine spezialisierte Sicherheitsüberwachung.

Fachlicher Hintergrund: Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt: DWD · Umweltbundesamt

Wissen aus dem Messnetz.

Kommunales Klima-Monitoring verstehen: Hintergrundwissen, Testreihen und Einblicke in die Entwicklung.

Zum Blog

05 Kooperation

Werden Sie Teil

Infrastruktur für klimaresiliente Städte.

Smart Climate Monitoring macht Klimadaten nutzbar — für bessere Entscheidungen, gezielte Investitionen und nachhaltige Entwicklung. Das Projekt ist langfristig angelegt. Für die nächsten Schritte suchen wir Partner.

01

Pilotstandorte

Reale Orte für erste Anwendungen — von Quartier bis Liegenschaft.

02

Strategische Partner

Aus Wirtschaft, Industrie und öffentlicher Hand mit klarem Anwendungsfall.

03

Forschungs­einrichtungen

Für gemeinsame Auswertung und Weiterentwicklung der Datengrundlage.

Steigender Bedarf durch Klimaanpassung

Wachsender Smart-City- und ESG-Markt

Klare Anwendungsfälle mit realem Nutzen

Hohe Übertragbarkeit auf Regionen und Branchen

Hitzeschutz beginnt mit Daten.

Sie planen einen Hitzeaktionsplan, ein kommunales Messnetz oder die nächsten Schritte zur Klimaanpassung? Erzählen Sie uns von Ihrer Ausgangslage. Gemeinsam klären wir, wie hyperlokale Klimadaten Ihr Vorhaben unterstützen können.

  1. 01 Kommune und Kontakt
  2. 02 Ausgangslage Hitzeschutz
  3. 03 Interesse und Gespräch

Diese Anfrage meldet Sie nicht zum Newsletter an.

Kommune und Kontakt

Ausgangslage Hitzeschutz

Betroffene Gebiete und Einrichtungen * Mehrfachauswahl möglich

Interesse und Gespräch

Woran sind Sie interessiert? * Mehrfachauswahl möglich
* Pflichtangaben

06 Partner

Gefördert & Unterstützt von

Gemeinsam für klimaresiliente Orte.

Smart Climate Monitoring entsteht im Schulterschluss mit Förderern, Institutionen und Partnern, die an datenbasierten Klimaschutz glauben.

  • Stadt Gartz (Oder)
  • Impact Factory
  • Future Forest Initiative
  • Sachsen-Anhalt — Ministerium für Infrastruktur und Digitales
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Hochschule Anhalt
  • digitalfabrik
  • Sachsen-Anhalt — Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt
  • Smart Country Convention 2026
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